Die Neustadt will den Russensportplatz !!! RUSSENSPORTPLATZ FÜR ALLE !!!

Die Neustadt will den Russensportplatz !!!

Video zum Russensportplatz in Dresden-Neustadt

Paradiesexperiment war zum Thema Russensportplatz für Neustadtgrüne unterwegs im Alaunpark auf den Spuren der erstaunlichen Ergebnisse der Kleinen Anfrage von Johannes Lichdi (B90/Grüne). Wer seine Meinung, was auf dem Russensportplatz  in der Neustadt passieren soll, noch kundtun möchte, kann dies bei einer Umfrage tun. mehr

hier das Video –> youtube/russensportplatz

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Dresdner Neueste Nachrichten, 08.05.2010 Beamtenmikado in Rathaus und Staatskanzlei schadet dem Alaunplatz

Fläche in der Neustadt wird bei gutem Wetter von Erholungssuchenden “übernutzt” / Erweiterung um sogenannten Russensportplatz nicht in Sicht

Wer sich zuerst bewegt, verliert. So, heißt es in einem Witz, funktioniert Beamtenmikado. Und genau so verhalten sich gerade die Verantwortlichen im Dresdner Rathaus, geht es um den sogenannten Russensportplatz. Damit ist eine Brache gemeint, die in der Äußeren Neustadt zu finden ist. Sie liegt zwischen Tannenstraße und Bischofsweg am Westrand des Alaunplatzes. Schon lange wünschen sich die Neustädter, dass diese Brache dem Alaunplatz zugeschlagen wird. Passiert ist nichts. “Wir warten auf ein Signal vom Freistaat”, hieß es gestern Nachmittag auf DNN-Nachfrage aus dem Rathaus. Da waren die Landesbediensteten längst zu Hause. Beamtenmikado eben.

Rund 8,5 Hektar groß ist der Alaunplatz, der Ende des 18. Jahrhunderts angelegt und lange als Exerzierplatz genutzt wurde. Mehr als sieben Fußballfelder würden auf den Platz passen, die Fläche reicht gerade an warmen Wochenenden trotzdem nicht für alle Neustädter. Dann dient sie zugleich als Kinderspielplatz und für Grillvergnügen, als Bolzplatz und für Frisbeespiele, als Liegewiese und Arbeitsplatz. Sehen und gesehen werden zählen gleichermaßen, das Neustadtleben zieht aus den Häusern und Höfen auf den ehemaligen Exerzierplatz.

Die Fläche wird an solchen Tagen “übernutzt”, so die Verantwortlichen im Rathaus. Und “grundsätzlich wird die Anlage dauerhaft geschädigt, wenn eine ständige Übernutzung erfolgt”. Erholen kann sich der Alaunplatz, wenn die Erholungssuchenden weniger werden oder ganz weg sind. Das ist dann der Fall, wenn die Urlaubszeit anbricht und “Grillmüdigkeit” eintritt, natürlich auch bei schlechtem Wetter, teilte Torsten Rex mit, der persönliche Referent von Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP).

Für die dicht besiedelte Neustadt ist der Platz nicht ausreichend. Der Russensportplatz, etwa einen reichlichen Hektar groß, soll deshalb dem Alaunplatz zugeschlagen werden. Stadt und Freistaat hatten schon im vergangenen Jahr keine Einwände gegen diese Idee, war den Antworten auf Anfragen an die Verantwortlichen im Rathaus und der Staatskanzlei zu entnehmen. Doch es ist nichts passiert. “Die Landeshauptstadt hat gegenüber dem Eigentümer Interesse am Ankauf einer Teilfläche zur Erweiterung des Alaunplatzes/Grünfläche bekundet”, teilte das städtische Liegenschaftsamt am gestrigen Freitag mit, Verhandlungen hätten noch nicht begonnen. So ähnlich äußerte sich die Stadt bereits vor Jahresfrist. Und der Freistaat erklärte im Mai 2009, die Stadt habe zwei Monate zuvor mitgeteilt, es bestehe kein Interesse mehr an der Fläche. Damals erregten diese Aussagen vor allem die Bündnisgrünen, doch auch die haben seitdem keine Anstrengungen mehr unternommen, das Thema voranzubringen.

Fazit: Russensportplatz und Alaunplatz bleiben, was sie sind: Eine Brache neben einer zu kleinen Erholungsfläche. Christoph Springer

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Russensportplatz: Kaufabsicht oder doch nur Prosa?

Laut Antwort der sächsischen Staatsregierung auf eine kleine Anfrage des Landtagsabgeordneten Johannes Lichdi hat die Stadt Dresden im März mitgeteilt, dass bei ihr kein Interesse am Erwerb des “Russensportplatzes” mehr bestehe. Die Staatsregierung teilte damals mit, dass sie weder einen bestimmten Kaufpreis verlangt, noch Auflagen zur Nutzung des Geländes erteilt habe.Damit waren Aussagen der Stadt, dass der Kauf der Fläche bisher am zu hohen Preis oder an Auflagen gescheitert sind, falsch.

Der Erwerb des Grundstückes ist ein Ziel der Fortschreibung des Erneuerungskonzeptes Äußere Neustadt. ” Der Erwerb des Satzungsgebietes wird angestrebt, um die defizitäre Situation an Grün in der Äußeren Neustadt zu verbessern.”

Herr Pieper vom Stadtplanungsamt erneuerte am15.12.09 im OBR den Kaufwillen der Stadt. Ob es sich dabei nur um Stadtverwaltungsprosa handelt, bleibt abzuwarten. Die Neustadt jedoch will  den Russensportplatz! (ome)

Hintergrund: Johannes Lichdi hatte Ende 2008 mit einer kleinen Anfrage die Staatsregierung beauftragt, Auskunft zum derzeitigen Stand der Kaufverhandlungen zwischen Stadt und Freistaat zu geben. Diese äußerst sich Ende Januar 2009 ganz anders als die Stadtverwaltung bisher zum Sachverhalt. “Einem Verkauf der Flächen zum Verkehrswert steht nichts entgegen” und “Die Landeshauptstadt Dresden hat noch kein Angebot abgegeben”.

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Keine Kita auf ehemaligem Russensportplatz ?

Jens Hoffsommer, Spitzenkandidat in der Neustadt

Grüne: falsche Investitionspolitik der Stadt zu Lasten von Kindern und Eltern!

Mit Unverständnis reagiert Jens Hoffsommer, sozialpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, auf die Aussage der Stadt, nun doch keine Kita auf der Fläche des ehemaligen Russensportplatzes am Alaunpark zu errichten mehr

komplette Pressemitteilung vom 2.4.09 als pdf

Johannes Lichdi  kleinen Anfrage (pdf) Jens Hoffsommer Anfrage (pdf)

Hintergrund: Johannes Lichdi hatte mit einer kleinen Anfrage die Staatsregierung beauftragt, Auskunft zum derzeitigen Stand der Kaufverhandlungen zwischen Stadt und Freistaat zu geben. Diese äußerst sich Ende Januar 2009 ganz anders als die Stadtverwaltung zum Sachverhalt. “Einem Verkauf der Flächen zum Verkehrswert steht nichts entgegen” und “Die Landeshauptstadt Dresden hat noch kein Angebot abgegeben”.

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Kein Erwerbsinteresse für Russensportplatz – Verwaltung belügt Stadtrat!

Russensportplatz PM Laut Antwort der sächsischen Staatsregierung auf eine kleine Anfrage des Landtagsabgeordneten Johannes Lichdi hat die Stadt Dresden im März mitgeteilt, dass bei ihr kein Interesse am Erwerb des “Russensportplatzes” mehr bestehe. Die Staatsregierung teilte mit, dass sie weder einen bestimmten Kaufpreis verlangt, noch Auflagen zur Nutzung des Geländes erteilt habe. Damit wären Aussagen der Stadt, dass der Kauf der Fläche bisher am zu hohen Preis oder an Auflagen bisher gescheitert sind, falsch. An Dreistigkeit nicht zu übertreffen ist die Aussage der Stadtverwaltung auf eine Anfrage von Stadtrat Jens Hoffsommer im April 2009. Darin heisst es auf die Frage, ob der Erwerb des Russensportplatz noch angestrebt wird: “Der Erwerb des Grundstückes ist ein Ziel der Fortschreibung des Erneuerungskonzeptes Äußere Neustadt. Der Erwerb des Satzungsgebietes wird angestrebt, um die defizitäre Situation an Grün in der Äußeren Neustadt zu verbessern.” „Die Verwaltung der Landeshauptstadt hat mich klar angelogen. Im März hat die Stadt das Land Informiert, dass kein Kaufinteresse mehr besteht, so die Landesregierung. Doch im April erhalte ich die Antwort, dass der Kauf weiter angestrebt werde. Es scheint Taktik der Verwaltung zu sein unliebsame Themen, auch mal mit einer Lüge gegenüber Stadträten, zu beruhigen. Diese Strategie ist nicht aufgegangen!“ so Stadtrat Jens Hoffsommer Immer wieder wird der Russensportplatz als Lösung für mehr Grün, Spielflächen, als Kitastandort usw. gebracht. Die Stadtverwaltung aber bringt nichts mehr als schöne Worte – sie handelt nicht, belügt sogar Stadträte und Öffentlichkeit mit falschen Antworten. Es müssen jetzt endlich Taten folgen und das blödsinnige Hin und Her ein Ende haben. Die Neustadt braucht den Russensportplatz und das muss die Verwaltung endlich kapieren und danach handeln.“ so Hoffsommer abschließend. Nach oben verschiebenNach unten verschiebenNeuen Datensatz einfügenDatensatz bearbeitenAusblendenLöschen Kein Erwerbsinteresse für Russensportplatz – Verwaltung belügt Stadtrat!

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