Pingpong Spiel auf dem Rücken der Neustädter GRÜNE kritisieren Zaudern der Stadt beim Erwerb des „Russensportplatzes“

Am 12.05. 2011 beschloss der Stadtrat auf Antrag der GRÜNEN Fraktion den Erwerb des so genannten „Russensportplatz” an der Westseite des Alaunplatzes. Gemäß einer aktuellen Beschlusskontrolle der Stadtverwaltung wurde dieser Beschluss nach fast einem Jahr immer noch nicht umgesetzt. Als Grund werden Forderungen des Freistaates genannt, die durch die Stadt nicht erfüllt werden können.

Dazu Torsten Schulze, GRÜNER Stadtrat aus der Neustadt: „Ein weiteres Jahr ist bei der unendlichen Geschichte „Russensportplatz” ohne greifbare Ergebnisse verstrichen. Seit 13 Jahren wird von Verhandlungen über den Erwerb gesprochen. Nun wird von unerfüllbaren Forderungen des Verkäufers gesprochen.”
Unklar bleibt, um welche Forderungen es sich konkret handelt. Schulze fragt: „Wenn, wie immer beteuert wird, schon seit Jahren Verhandlungen geführt werde, warum werden erst jetzt diese Forderungen bekannt? Spielen unterschiedliche Verwertungsinteressen auf beiden Seiten hier einer Rolle, greift der Freistaat unzulässig in die Planungshoheit der Stadt ein? Oder ist es der unsägliche Ergänzungsantrag der FDP-Fraktion, die eine Tiefgarage unter der Fläche gefordert hat?“

„Das ewige Pingpong-Spiel zwischen Stadt und Freistaat wird auf dem Rücken der NeustädterInnen ausgetragen, den seit Jahren diese Fläche vorenthalten wird,“ so Schulze weiter. Der Alaunplatz gehört neben den Elbwiesen zu den am intensivsten genutzten Freiflächen in der Stadt. Der Neustadt fehlt es z.B. an Grünflächen, öffentlichen Freiräumen, Baugrund für eine KiTa oder Schule, Toiletten im Alaunpark, oder Müllsammelbehältern.  „Ein Großteil dieser Defizite kann mit dem Erwerb der 40.000m² großen Fläche des ehemaligen ‚Russensportplatz’ gemindert werden. Deshalb ist der Stadtratsbeschluss aktueller denn je. Die Stadt soll endlich die Karten auf den Tisch legen und  einen zügigen Erwerb der Fläche in Angriff nehmen, so Torsten Schulze abschließend.


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