Sächsische Zeitung 30.09.2010 Polizeirevier Nord soll auf den Russensportplatz

Der Wunsch der Stadt Dresden, den Alaunpark um das Gelände des ehemaligen Russensportplatzes zu erweitern, geht ins Leere. Der Freistaat, dem das Grundstück gehört, meldet jetzt Eigenbedarf an. Er überlegt, die Liegenschaft für das künftige Polizeirevier Dresden-Nord zu nutzen. Das teilte Finanzminister Georg Unland (CDU) der SPD-Landtagsabgeordneten Sabine Friedel auf eine Anfrage hin mit.

Als Grund für die Auswahl dieses Standorts wird erklärt, das Grundstück erfülle die baulichen Anforderungen an ein Polizeirevier am besten. Es liege außerdem im Einzugsgebiet des Polizeireviers Neustadt und sei durch die nahe Straßenbahnhaltestelle Tannenstraße für Besucher gut zu erreichen.

Bei einer Analyse der Wirtschaftlichkeit wurde der Standort als Vorzugsvariante ermittelt, heißt es in der Antwort. Er würde nach grober Schätzung eine Investition von sechs Millionen Euro erfordern.

Derzeit ist das Polizeirevier Nord noch auf den Hauptstandort Bautzner Straße und eine Außenstelle in Schönfeld-Weißig aufgeteilt, weil das Gebäude in der Neustadt nicht das gesamte Personal aufnehmen kann. Neubau und Umzug hängen allerdings noch davon ab, wie sich die bereits angekündigte neue Polizeireform auswirkt. Danach werde das Projekt abschließend geprüft, schreibt das Ministerium.

Kita und Tiefgarage gewünscht

Das Gelände des Russensportplatzes auf dem rückwärtigen Teil der Königsbrücker Straße 80 war bei der Stadt lange im Gespräch als Erweiterung des Sanierungsgebiets Äußere Neustadt. Geplant war dort die Einrichtung einer Tiefgarage und einer Kita. Das wurde aber wegen angeblich zu hoher Preisforderungen für das Grundstück nicht weiter verfolgt. Stefan Rössel

hier die Anfrage von Sabine Friedel:
http://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=3537&dok_art=Drs&leg_per=5&pos_dok=-1

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