Russensportplatz aufgemacht – Erweiterung zum Selbermachen

Kurz bevor in der nächsten Stadtratssitzung am 12.Mai  die Anträge von Bündnis 90/Grüne und SPD zum Kauf des Russensportplatzes im Stadtrat behandelt werden, haben Unbekannte einen Durchgang zum Russensportplatz vom Alaunpark aus geschaffen. “Alaunparkerweiterung zum Selbermachen” steht darauf geschrieben. Offensichtlich geht den unbekannten Machern das ewige ergebnislose Hin und Her zwischen Stadt und Land auf die Nerven. In der Neustadt jedenfalls gibt es recht viel Symphatie für diesen Schritt. Dies zeigen die Blogeinträge bei Anton Launers Neustadtticker. Dort gibt es übrignes auch schon die ersten Fotos der Aktion zu sehen.
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Hallo Welt! Hallo Dresden! Hallo Neustadt!

RUSSENSPORTPLATZ FÜR ALLE

Willkommen auf der Seite RUSSENSPORTPLATZ FÜR ALLE!

Der Russensportplatz als hochwertige Freifläche war seit Jahren der Ort aller geheimen Wünsche der Neustadt. Kita, Grünflächen, Spielflächen, Turnhalle, Skaterpark, erweiterter Alaunpark – die Liste der Erwartungen ist groß. Das Gelände liegt ideal und war in der Besitz der öffentlichen Hand bisher sicher vor der Bebauung mit einem weiteren Super- oder diesmal vielleicht Baumarkt mit angeschlossenen Parkplätzen gewesen.  Diese Sicherheit ist weg. Es gibt keinen Willen seitens der Stadt, das Grundstück vom Freistaat zu erwerben. Stattdessen plant der Freistaat angeblich im Zuge der Polizeireform an dieser Stelle ein neues Polizeirevier.

Es ist Zeit die Stadtverwaltung auf die Bedeutung dieser Freifläche für die Neustadt und ihre Bewohner aufmerksam zu machen! Der Russensportplatz ist für alle da. Wir setzen uns für eine Gestaltung dieser Fläche als öffentlichen und öffentlich nutzbaren Raum ein.

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Pingpong Spiel auf dem Rücken der Neustädter GRÜNE kritisieren Zaudern der Stadt beim Erwerb des „Russensportplatzes“

Am 12.05. 2011 beschloss der Stadtrat auf Antrag der GRÜNEN Fraktion den Erwerb des so genannten „Russensportplatz” an der Westseite des Alaunplatzes. Gemäß einer aktuellen Beschlusskontrolle der Stadtverwaltung wurde dieser Beschluss nach fast einem Jahr immer noch nicht umgesetzt. Als Grund werden Forderungen des Freistaates genannt, die durch die Stadt nicht erfüllt werden können.

Dazu Torsten Schulze, GRÜNER Stadtrat aus der Neustadt: „Ein weiteres Jahr ist bei der unendlichen Geschichte „Russensportplatz” ohne greifbare Ergebnisse verstrichen. Seit 13 Jahren wird von Verhandlungen über den Erwerb gesprochen. Nun wird von unerfüllbaren Forderungen des Verkäufers gesprochen.”
Unklar bleibt, um welche Forderungen es sich konkret handelt. Schulze fragt: „Wenn, wie immer beteuert wird, schon seit Jahren Verhandlungen geführt werde, warum werden erst jetzt diese Forderungen bekannt? Spielen unterschiedliche Verwertungsinteressen auf beiden Seiten hier einer Rolle, greift der Freistaat unzulässig in die Planungshoheit der Stadt ein? Oder ist es der unsägliche Ergänzungsantrag der FDP-Fraktion, die eine Tiefgarage unter der Fläche gefordert hat?“

„Das ewige Pingpong-Spiel zwischen Stadt und Freistaat wird auf dem Rücken der NeustädterInnen ausgetragen, den seit Jahren diese Fläche vorenthalten wird,“ so Schulze weiter. Der Alaunplatz gehört neben den Elbwiesen zu den am intensivsten genutzten Freiflächen in der Stadt. Der Neustadt fehlt es z.B. an Grünflächen, öffentlichen Freiräumen, Baugrund für eine KiTa oder Schule, Toiletten im Alaunpark, oder Müllsammelbehältern.  „Ein Großteil dieser Defizite kann mit dem Erwerb der 40.000m² großen Fläche des ehemaligen ‚Russensportplatz’ gemindert werden. Deshalb ist der Stadtratsbeschluss aktueller denn je. Die Stadt soll endlich die Karten auf den Tisch legen und  einen zügigen Erwerb der Fläche in Angriff nehmen, so Torsten Schulze abschließend.


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Russensportplatz jetzt kaufen !!!

Quelle: Neustadtgrüne-Grüne in Dresden Neustadt

Torsten Schulze: „Freiflächen werden für das neue Polizeirevier nicht benötigt.“

Die gegenwärtig in den Räumen des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB)  in der Königsbrücker Straße ausgestellten Entwürfe für die geplante neue Polizeistation in der Neustadt rufen die GRÜNEN im Dresdner Stadtrat auf den Plan. Der Neustädter Stadtrat Torsten Schulze ist sich sicher, dass nun mehr die Freiflächen an der Westseite des Alaunparkes nicht für den Bau der Polizeidienststelle vorgesehen sind „und damit die Landeshauptstadt diese Flächen zur Erweiterung des Alaunparkes erwerben könnte.“
Der Finanzbürgermeister soll nach Auffassung des GRÜNEN Stadtrates „nunmehr unverzüglich den Stadtratsbeschluss umsetzen und in Kaufverhandlungen mit dem Freistaat für die ca. 19.000 qm große Freifläche aufnehmen. 12 Jahre Untätigkeit sind genug!“

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Grüne fordern zügigen Kauf des “Russensportplatzes” am Alaunplatz – Neustädter Einwohner sollen in Planung einbezogen werden

In der Sitzung des Ausschusses für Finanzen und Liegenschaften am vergangenen Montag wurde der Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Erwerb des sogenannten “Russensportplatzes” angenommen. Ziel des Antrages ist die Wiederaufnahme der Kaufverhandlungen zwischen Stadt und Land über das an der Westseite des Alaunparkes gelegene Grundstück als Erweiterungsfläche.

“Wir fordern die Stadtverwaltung auf, zügig die abgebrochenen Kaufverhandlungen wieder aufzunehmen. Bis Ende des Jahres sollte es hier ein positives Ergebnis geben. Die laufende Planung zum Alaunpark ist dabei einzubeziehen.” erklärt der Neustädter Stadtrat Torsten Schulze.

Obwohl bereits mit dem Sanierungskonzept zur Äußeren Neustadt der Erwerb und die Umgestaltung der Fläche beschlossen wurde, wurden keine Verhandlungen mehr geführt. Für die grüne Stadtratsfraktion war dies Anlass, mit diesem Antrag Druck auf die Verwaltung auszuüben.

„Seit 15. Dezember 2010 fordern wir Akteneinsicht, um festzustellen, warum die Verhandlungen eingestellt wurden. Damit soll Licht in das ewige Ping-Pong zwischen Stadt und Land gebracht werden.” so Schulze weiter.

“Mit der Einleitung des im Antrag geforderten Planverfahrens haben wir die Chance, bestehende Defizite an Freiflächen, Spielplätzen und eventuell einer weiteren Kita in der Neustadt abzubauen. Hierbei sollen die NeustädterInnen unbedingt einbezogen werden.” so Torsten Schulze abschließend.

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Russensportplatz kann Park werden

Donnerstag, 4. November 2010
(Sächsische Zeitung)

Äußere Neustadt
Sachsens Finanzminister Georg Unland hat Aussagen der Dresdner Stadtverwaltung bestätigt, wonach der Freistaat für ein geplantes Polizeirevier Dresden-Nord nur eine Teilfläche des sogenannten Russensportplatzes im Westen des Alaunparks beansprucht. Das geht aus einer kleinen Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Sabine Friedel hervor. Damit könnte die Stadt einen Teil des Russensportplatzes erwerben und für die Erweiterung des Alaunparks nutzen. Unland stellte klar, dass die Planungen für den Bau eines Polizeireviers noch nicht abgeschlossen seien. Mehrere Standorte für ein Polizeirevier würden derzeit geprüft. (win)

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Polizei braucht nicht den ganzen Russensportplatz

Alaunparkkonzeption mit Russensportplatz -Westerweiterung Alaunpark

Alaunparkkonzeption mit Russensportplatz -Westerweiterung Alaunpark

Finanzminister Georg Unland hat auf eine kleine Anfrage der SPD-Abgeordneten Sabine Friedel mitgeteilt, dass das Bauvorhaben Polizeirevier Dresden-Nord eine noch völlig ungeplante Luftnummer ist:“Sowohl der erforderliche Umfang als auch die genaue Lage der benötigten Fläche auf dem Flurstück können jedoch noch nicht abschließend benannt werden.”

Der Raumbedarf für das Revier ist demnach erst nach der bevorstehenden Polizeistrukturreform einschätzbar.
Aus der Anfrage geht weiter hervor, dass kein rechtsverbindlicher Bebauungsplan der Landeshauptstadt für dieses Flurstück vorliegt. Allerdings müssen die bestehenden Gebäude wegen des Denkmalschutzes erhalten bleiben.

Dieses Flurstück 2865/1 umreißt im Wesentlichen das Gebiet westlich des Alaunplatzes, das auch als Russensportplatz bekannt ist. Die Grünen hatten Anfang Oktober einen Antrag zum Erwerb dieses Flurstücks als Erweiterungsfläche für den Alaunplatz bei der Stadt eingereicht.

Quelle: http://www.neustadt-ticker.de/nachrichten/russensportplatz-polizei-braucht-nur-teilflachen/

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Stadtratsantrag B90/Grüne: Stadt soll endlich „Russensportplatz“ kaufen!

Grüne sind verwundert über Doppelspiel der Landeshauptstadt

Obwohl vom Stadtrat beschlossen und von Vertretern der Verwaltung stets beteuert, gibt es gegenwärtig keine Verhandlungen zwischen der LHD und dem Feistaat zum Kauf des so genannten “Russensportplatzes” westlich des Alaunplatzes. Das geht aus einer Antwort des Sächsischen Ministers für Finanzen Georg Unland auf eine Anfrage des Dresdner Landtagsabgeordneten Johannes Lichdi hervor. Stattdessen plant der Freistaat den Bau des Polizeireviers Nord auf dem Areal.

Mit einem Antrag, der gestern im Stadtrat eingereicht wurde, soll erreicht werden, dass die Landeshauptstadt sich nachdrücklich um den Erwerb des Grundstückes kümmert. „Die Stadt soll endlich ihrer Zusage nachkommen und gefasste Beschlüsse erfüllen.“ so der Neustädter Stadtrat Torsten Schulze. „Seit Jahren ist der Platz als Erweiterungsfläche für den Alaunpark im Gespräch.“
In der 2. Fortschreibung des Erneuerungskonzepts für die Neustadt, die vom Stadtrat am 06.05. 2010 beschlossen wurde, ist ein Budget von 800 TEur für den Erwerb der Fläche für den Zeitraum 2009 / 2010 vorgesehen. Weiterhin ist im Maßnahmenplan der Einsatz von 1,25 Mio. € zur “Umgestaltung und Erweiterung der Grünanlagen am Alaunplatz” zwischen 2011 und 2013 geplant. Damit soll ein Beitrag zum dringend notwendigen Ausgleich des Defizits an Grün- und Freiflächen im Sanierungsgebiet Äußere Neustadt geleistet werden. „Trotzdem handelt die Stadt nicht. Wenn man die Antwort des Ministers genau nimmt, täuscht die Landeshauptstadt eindeutig die Bürger. Das ist nicht hinnehmbar,“ so Schulze.
Neben dem Erwerb der Fläche wollen die Grünen mit dem Antrag weiterhin erreichen, dass langfristig die öffentliche Nutzung der Fläche „insbesondere durch Grünanlagen, Spielplätze, Kitas oder Schulen“ sichergestellt wird. Schließlich fordern die GRÜNEN für die Umgestaltung des „Russensportplatzes“ ein öffentliches Bürgerbeteiligungsverfahren. „Es ist zwar tragisch, dass man durch Anträge die Stadt an Beschlüsse des Stadtrates erinnern muss, aber es besteht dringender Handlungsbedarf, nachdem die Pläne des Freistaates für diese Fläche offensichtlich fortgeschritten sind. Immerhin besteht noch Hoffnung: Der Minister brachte in der Anfrage des Landtagsabgeordneten Lichdi zum Ausdruck, das noch keine endgültige Entscheidung gefallen ist und man auf ein entsprechendes Angebot der LHD warte.

Dokumente:
Antrag Bündnis90/Die Grünen v. 5.10.2010

Antwort des Staatsministers für Finanzen auf eine Anfrage des Abgeordneten Lichdi vom 8.9.2010

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Sächsische Zeitung 30.09.2010 Polizeirevier Nord soll auf den Russensportplatz

Der Wunsch der Stadt Dresden, den Alaunpark um das Gelände des ehemaligen Russensportplatzes zu erweitern, geht ins Leere. Der Freistaat, dem das Grundstück gehört, meldet jetzt Eigenbedarf an. Er überlegt, die Liegenschaft für das künftige Polizeirevier Dresden-Nord zu nutzen. Das teilte Finanzminister Georg Unland (CDU) der SPD-Landtagsabgeordneten Sabine Friedel auf eine Anfrage hin mit.

Als Grund für die Auswahl dieses Standorts wird erklärt, das Grundstück erfülle die baulichen Anforderungen an ein Polizeirevier am besten. Es liege außerdem im Einzugsgebiet des Polizeireviers Neustadt und sei durch die nahe Straßenbahnhaltestelle Tannenstraße für Besucher gut zu erreichen.

Bei einer Analyse der Wirtschaftlichkeit wurde der Standort als Vorzugsvariante ermittelt, heißt es in der Antwort. Er würde nach grober Schätzung eine Investition von sechs Millionen Euro erfordern.

Derzeit ist das Polizeirevier Nord noch auf den Hauptstandort Bautzner Straße und eine Außenstelle in Schönfeld-Weißig aufgeteilt, weil das Gebäude in der Neustadt nicht das gesamte Personal aufnehmen kann. Neubau und Umzug hängen allerdings noch davon ab, wie sich die bereits angekündigte neue Polizeireform auswirkt. Danach werde das Projekt abschließend geprüft, schreibt das Ministerium.

Kita und Tiefgarage gewünscht

Das Gelände des Russensportplatzes auf dem rückwärtigen Teil der Königsbrücker Straße 80 war bei der Stadt lange im Gespräch als Erweiterung des Sanierungsgebiets Äußere Neustadt. Geplant war dort die Einrichtung einer Tiefgarage und einer Kita. Das wurde aber wegen angeblich zu hoher Preisforderungen für das Grundstück nicht weiter verfolgt. Stefan Rössel

hier die Anfrage von Sabine Friedel:
http://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=3537&dok_art=Drs&leg_per=5&pos_dok=-1

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Finanzminister Unland: Dresden will Russensportplatz nicht mehr kaufen

Stadtverwaltung missachtet Erneuerungskonzept Neustadt und täuscht  Ortsbeirat und Öffentlichkeit

Noch am 15.12.2009 bestätigte ein Vertreter der Stadtverwaltung auf die Frage von Ortsbeirat und Landtagsabgeordneten Johannes Lichdi, dass die Stadt weiterhin den Russensportplatz kaufen wolle. Die GRÜNEN Ortbeiräte setzten durch, dass der Kauf erste Priorität im Rahmen des Erneuerungskonzepts Neustadt erhalten solle.

Schon vor zwei Jahren behauptete die Stadt, sie stehe in Verhandlungen mit dem Freistaat, was dieser bestritt. Weiterlesen

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